Keramikpfannen & Gesundheit

Häufig erreichen uns Fragen zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Keramikpfannen.

Unter anderem geht es hier um die Frage, ob der Verzehr von Essen, das in einer Keramikpfanne zubereitet wurde, schädlich ist. Eine andere Frage beschäftigt sich mit möglich Dämpfen, die beim Braten entstehen könnten.

Beispiel einer Beschriftung von Keramik-Pfannen
Hinweis des Herstellers BIO-LON: „PTFE/PFOA frei“

Die Beschichtung von Keramikpfannen enthält (im Gegensatz zu anderen handelsüblichen Pfannen) keine gesundheitlich bedenklichen Stoffe. Daher werden beim Braten mit hoher Hitze oder dem Erhitzen der leeren Pfanne auch keine schädlichen Dämpfe freigesetzt.

Im Gegensatz zu anderen handelsüblichen, beschichteten Pfannen ist in der Beschichtung von Keramikpfannen kein PTFE und PFOA enthalten.

Mehr Informationen zu PTFE und PFOA

Informationen zu Polytetrafluorethylen (PTFE) bei Wikipedia: hier klicken

Informationen zu Perfluoroctansäure (PFOA) bei Wikipedia: hier klicken

Sogenannte „Teflonpfannen“ können bei Überhitzung (also Temperaturen jenseits von 200° Celsius) gefährliche Stoffe freisetzen. Daher wird empfohlen, leere Teflonpfannen auf keinen Fall länger als 3 Minuten zu erhitzen!

Keramikpfannen enthalten neben dem Teflon-Grundmaterial PFTE auch nicht den notwendigen Emulgator PFOA, der von verschiedenen Experten als problematisch betrachtet wird. Viele Hersteller werben zudem damit, dass ihre Keramikpfannen bis zu 400° Celsius erhitzt werden können.

Keine Panik

Pfannen mit PTFE und PFOA sollen an dieser Stelle nicht verteufelt werden. Im Internet findet man zu beiden Stoffen ausreichend Informationen, aus denen hervorgeht, dass beim normalen Braten mit diesen Pfannen keine schädlichen Dämpfe frei werden.

Wer jedoch mit dem Gedanken spielt sich eine Keramikpfanne zu kaufen, der muss sich um PTFE und PFOA keine Gedanken machen.